Leitsätze zum Verlauf einer Trennung

Die folgenden Leitsätze entsprechen unserer Erfahrung. Sie erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und keinen Anspruch auf Unanfechtbarkeit. Wir bieten sie hier an, weil wir der Auffassung sind, mit ihnen dazu beitragen zu können, dass sich unnötige schlechte Erfahrungen nicht in aller Tiefe wiederholen. Diese Leitsätze können Ihnen eine Hilfe anbieten, wenn Sie über eine Trennung nachdenken oder die Trennungsphase bereits begonnen hat. Wichtig sind sie i.W. für Eltern, da Eltern den Kontakt zueinander wegen der Kinder nicht einfach abbrechen können.



  1. Im Laufe der Zeit verschlechtert sich das Klima zwischen den beiden Ex-Partnern immer stärker, wenn es nicht beiden von Anfang an gelingt, die Auseinandersetzung im Rahmen zu halten und aus der Situation das Beste für alle Beteiligten herausholen zu wollen.Mehr...

  2. Wer die Kinder mitnimmt, hat die größte Chance, sie zu behalten. Mehr...

  3. Die Einschaltung von Fachleuten wie Rechtsanwälten, Gerichten, Jugendämtern und Gutachtern bedeutet Abgabe von Kontrolle über den Verlauf der Trennung sowie die Verletzung des Ex-Partners, Verschlechterung der Chancen auf eine einvernehmliche Regelung und leider meistens das völlige Zerwürfnis. Mehr...

  4. Es gibt in Deutschland einen Mutterbonus. Nicht in den Gesetzen, aber in der Rechtsprechung und der praktischen Handhabung bei Problemen. Mehr....

  5. Jede Umgangsregelung ist nur so viel Wert wie der Wille des erziehenden Elternteils, sich daran zu halten. Ist dieser Wille nicht erkennbar, ist es besser, sofort angemessen und energisch zu reagieren, um sich Nachteile durch Verschleppung zu ersparen. Mehr...

  6. Familienrechtsverfahren unterliegen der Freien Gerichtsbarkeit (FGG). Dem Richter steht ein erheblich höherer Ermessenspielraum für Entscheidungen zu. Entscheidungen und Abläufe in diesen Verfahren sind selbst für Anwälte noch schwerer zu durchschauen als in normalen Zivilverfahren. Mehr...

  7. Das Kindeswohl hat aus ethischen Gründen und im Fachgespräch immer an erster Stelle zu stehen. Praktisch steht es meistens erst an letzter Stelle. Mehr...

  8. Der Vorwurf des sexuellen Missbrauches der Kinder wird zunehmend als probates Mittel in der Auseinandersetzung um die Kinder gesehen. Mehr...

  9. Vor Gericht und bei den Jugendämtern sind die Worte "Rücksichtnahme" und "Deeskalation" anders besetzt... Mehr...